Zu gut für die Tonne

Gut planen. Richtig lagern. Haltbar machen. Reste verwerten. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln ist wichtig und so einfach umzusetzen. Ob selbstgemachte Semmelbrösel, Brotchips oder "French Toast", wir haben tolle Tipps für Sie!
 

Wie frisch aus dem Ofen
Ist das Brot ein paar Tage alt oder war über Nacht
nicht richtig verpackt, kann es schnell trocken
werden. Damit es wieder wie frisch aus dem Ofen
ist, können Sie den Brotlaib mit Wasser anfeuchten.
Das Brot wickeln Sie anschließend in Alufolie ein
und backen es im vorgeheizten Ofen bei 180°C für
einige Minuten. So wird der Teig wieder weich
und die Brotkruste knackig.
 


 

Brötchen vom Vortag lassen sich mit einem
einfachen Trick auch noch am nächsten oder
übernächsten Tag genießen, selbst wenn sie
pappig und weich geworden sind. Den Ofen
dazu auf 180°C vorheizen, Brötchen mit Wasser
befeuchten und für einige Minuten auf ein mit
Backpapier belegtes Backblech legen.
 



Butterkuchen oder auch Berliner schmecken
wieder wie frisch aus dem Backofen wenn man
sie für einige Sekunden bei mittlerer Leistung in die
Mikrowelle legt. Schmeckt und duftet himmlisch!
 



Brotscheiben toasten/Bruschetta
Toasten Sie die trockenen Brotscheiben im Toaster
oder rösten Sie diese im Ofen. Mit feuchtem
Aufstrich, wie Butter oder Frischkäse, schmeckt
das Brot hervorragend. Oder wie wäre es mit
Bruschetta? Beträufeln Sie die gerösteten
Brotscheiben mit etwas Olivenöl und belegen
diese mit frischen Tomatenwürfeln und Basilikum.
 



Armer Ritter/French Toast
Der Arme-Ritter oder das French Toast bieten eine
tolle Möglichkeit, um alte Brotreste zu verwerten.
Dazu werden alte Brotscheiben in eine Mischung
aus Milch und Eiern getaucht und anschließend in
der Pfanne gebraten. Dieses Basisrezept lässt sich
vielfältig abwandeln, sowohl als süße Variante mit
Bananen als auch herzhaft mit Tomate Mozzarella.
Einfach ausprobieren und genießen!
 



Vegetarische Brotfrikadellen
Dazu wird altes Brot wird in Stücke gerissen und
in Wasser eingeweicht. Anschließend wird es
ausgedrückt, mit Ei, kleingeschnittenen Zwiebeln
und Kräutern vermischt und dann wie „normale“
Frikadellen geformt und gebraten. Dazu ein
leckerer Dip aus Quark - köstlich!  
 



Brotchips
Brotchips kann man ganz einfach selbst aus
trockenem Baguette oder Mischbrot zubereiten.
Schneiden Sie das Brot dazu in hauchdünne
Scheiben, die sie anschließend mit frischem
Knoblauch einreiben und nach Belieben mit Salz,
Rosmarin, Paprika und Co. würzen. Streichen Sie
die Chips mit Olivenöl ein und rösten Sie diese für
einige Minuten bei 160°C im Backofen.
 



Brot einfrieren
Unser Brot-Büdel oder auch gefriergeeignete
Kunststoffbeutel sind gut geeignet, um Brot
einzufrieren. Die Luft nach dem Befüllen aus den
Beuteln herausdrücken und gut verschließen, um
das Brot möglichst luftdicht zu verpacken. Das
verhindert das Entstehen von Gefrierbrand und das
Brot trocknet nicht aus. Luftdicht verpackt kann
Brot bis zu 3 Monate im Tiefkühlfach aufbewahrt
werden. Zum Auftauen sollte man dem Brot Zeit
geben und es nicht direkt im heißen Ofen
aufbacken, denn dann wird es hart und trocken.
Am besten lässt man es bei Zimmertemperatur
1-3 Stunden auftauen.
 



Semmelbrösel
Die altbackenen, normalen Brötchen, die
mindestens 2 Tage lang an der Luft getrocknet
haben sollten, mit einem Brotmesser in grobe
Würfel schneiden. Die Weißbrotwürfel auf einem
mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen
und bei ca. 50 Grad Celsius 1-2 Stunden trocknen
lassen. Die Brotwürfel nun 2 weitere Tage
durchtrocknen lassen. Die harten Weißbrotwürfel in
einen Gefrierbeutel geben und gut verschließen.
Die Brotwürfel mit der glatten Seite eines
Fleischklopfers so lange bearbeiten, bis sie zu
Semmelbröseln werden. Ganz klassisch kann man
Semmelbrösel zum Panieren von Schnitzel oder
Fisch verwenden. Aber auch als Topping
schmeckten die Brösel (etwas gröber zerkleinert)
zu vielen Rezepten und Salaten. Vor allem, wenn
die Brösel vor dem Servieren in heißer Butter
geschwenkt und mit Salz oder Kräutern
abgeschmeckt werden.

 

Schon gewusst?
Unsere Waren, die nicht verkauft wurden, gehen
zum Teil an regionale Tafeln.
Retourewaren gehen zur Weiterverarbeitung
an einen regionalen landwirtschaftlichen Betrieb.

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